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Von Sandy  |  Juli 2026  |  Warum du bisher mit Pinterest kein Geld verdienst, und was stattdessen hilft.

Pinterest & Freiheit

Warum du bisher mit Pinterest kein Geld verdienst: 12 Fehler, die dich ausbremsen

Du musst keine Influencerin werden, um dir mit Pinterest ein Nebeneinkommen aufzubauen. Diese 12 Fehler haben mich lange ausgebremst.

Als ich mit Pinterest angefangen habe, dachte ich: Bild hochladen, hĂĽbsch aussehen lassen, fertig. Ich habe Wochen gebraucht, um zu merken, dass ich damit fast alles falsch gemacht habe, was man falsch machen kann.

Das Blöde an Pinterest ist: Es bestraft dich nicht sofort. Es zeigt dir einfach nichts. Keine Fehlermeldung, kein Hinweis dass etwas nicht funktioniert, nur Zahlen, die im Keller bleiben, während du dich fragst, ob der Algorithmus gegen dich arbeitet und Pinterest bei dir einfach nicht funktioniert.

Das eigentlich Teure daran ist nicht der Fehler selbst, es sind die Monate, die er dich kostet. Jede Woche mit einem unvollständigen Profil oder ohne Keywords ist eine Woche, in der Pinterest dich einfach nicht findet, egal wie viel Zeit du reinsteckst. Und genau diese verlorene Zeit bekommt man nicht zurück.

Kommt dir das bekannt vor? Du postest Reels auf Instagram. Du machst täglich Stories. Du hältst dich an jeden Content-Kalender, den du findest. Du gehst sogar live, obwohl du das eigentlich gar nicht magst. Und trotzdem: Deine Reichweite schwankt von Woche zu Woche. Dein Engagement ist mal da, mal komplett weg.

Dabei liegt es nicht daran, dass du zu wenig tust. Es liegt daran, dass du gelernt hast, wie eine Content-Maschine zu funktionieren hat, ständig neu, ständig sichtbar, ständig performen, obwohl das, was dich eigentlich weiterbringt, etwas anderes ist: gefunden zu werden.

Genau darum geht es in diesem Artikel. Nicht darum, noch mehr zu produzieren. Sondern darum, endlich gefunden zu werden, mit Inhalten, die auch in einem Jahr noch arbeiten. Hier sind die 12 Fehler, die mich bei Pinterest am längsten ausgebremst haben, und was stattdessen funktioniert.

 

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1. Fehler: Ich habe Pinterest wie Instagram behandelt

Das war mein grösster Denkfehler. Ich habe gepinnt, wie ich früher gepostet habe: nach Gefühl, wenn ich gerade Zeit hatte, mit Bildern, die ich schön fand.

Pinterest ist aber keine Plattform, auf der man dich entdeckt, weil du sympathisch wirkst. Es ist eine Suchmaschine. Menschen tippen ein konkretes Problem ein, „Pinterest Strategie neben Job“ zum Beispiel, und Pinterest zeigt ihnen das Ergebnis, das dieses Problem am besten löst.

Was stattdessen hilft: Bevor du auch nur einen Pin gestaltest, tippe dein Thema in die Pinterest-Suche und schau dir an, was vorgeschlagen wird. Genau diese Formulierungen suchen echte Menschen gerade jetzt.

2. Fehler: Ich habe geglaubt, ein hĂĽbscher Pin reicht

Ich habe Stunden in Canva verbracht, Farben abgestimmt, Schriften ausprobiert, und mich gewundert, warum trotzdem niemand klickt.

Ein Pin ist keine Deko. Er ist ein Versprechen. Wenn nirgendwo draufsteht, welches Problem er löst, ist es fast egal, wie schön er aussieht.

Was stattdessen hilft: Formuliere auf dem Pin selbst schon die Lösung, nicht nur das Thema. Nicht „Reisen mit wenig Budget“, sondern „So reise ich 3 Wochen fĂĽr unter 1.000 Euro“.

Schau dir dazu einfach mal eine beliebige Pinterest-Suche an, zum Beispiel zu einem Deko- oder Wohnthema. Die Pins, die oben stehen, heissen fast nie einfach nur „Balkon Deko“. Sie heissen „17 Stylish Balcony Decor Ideas“ oder „15 Narrow Balcony Ideas for Apartments“, mit Zahl, mit konkreter Zielgruppe, mit klarem Versprechen direkt im Titel. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Pin, der nur ein Thema nennt, und einem, der bereits eine Antwort liefert.

Pins auf Pinterest- was wichtig ist

Eine echte Pinterest-Suche zeigt das Muster sofort: Zahl, Zielgruppe, klares Versprechen im Titel.

3. Fehler: Ich habe meine Website nie geclaimt

Monatelang wusste ich nicht mal, dass es diese Funktion gibt. Dabei kostet das Claimen fĂĽnf Minuten und schaltet Rich Pins frei, also Pins, die automatisch Titel und Infos direkt von deinem Blogartikel ziehen.

Was stattdessen hilft: Geh in deine Pinterest-Einstellungen, claime deine Website, und lass Rich Pins fĂĽr dich arbeiten. Es ist einer der wenigen Punkte auf dieser Liste, die man wirklich nur einmal einrichten muss.

4. Fehler: Mein Profil hat nicht gesagt, wofĂĽr ich stehe

Mein Profilbild war irgendein Urlaubsfoto, meine Bio ein Satz ohne Substanz. Wer draufgeklickt hat, wusste danach immer noch nicht, was er von mir erwarten kann.

Was stattdessen hilft: Schreib in deine Bio klar, wem du wobei hilfst, und ordne deine Boards so, dass sie wie ein Inhaltsverzeichnis wirken statt wie eine zufällige Sammlung.

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5. Fehler: Ich habe Pin-Beschreibungen komplett ignoriert

Ich dachte, das Bild spricht fĂĽr sich. Tut es nicht, zumindest nicht fĂĽr Pinterest selbst. Die Beschreibung ist der Text, mit dem Pinterest ĂĽberhaupt erst versteht, worum es in deinem Pin geht.

Was stattdessen hilft: Zwei, drei Sätze, ganz normal geschrieben, mit den Begriffen drin, nach denen deine Leserin wirklich sucht. Kein Keyword Stuffing, also das wahllose Aneinanderreihen von Suchbegriffen ohne echten Satzbau, einfach ehrlich beschreiben, was sie hinter dem Klick erwartet.

6. Fehler: Ich habe an einem Tag zehn Pins gepinnt und dann zwei Wochen nichts

Klassischer Nebenbei-Fehler: Motivation an einem Sonntag, dann Alltag, dann Stille. Pinterest merkt sich das, und unregelmässige Aktivität macht es der Plattform schwer, dich überhaupt einzuordnen.

Was stattdessen hilft: Lieber wenige Pins, aber regelmässig, als ein Feuerwerk und danach Funkstille. Ich plane das mittlerweile einmal die Woche für die ganze Woche vor, dann läuft es nebenbei.

7. Fehler: Ich habe alte Pins nie wieder angeschaut

Ich dachte, ein Pin ist einmal gemacht, fertig, nächstes Thema. Dabei können gerade ältere Pins, die schon mal gut liefen, mit einem neuen Bild oder frischer Beschreibung wieder Fahrt aufnehmen.

Was stattdessen hilft: Schau dir einmal im Monat deine besten Pins an und frag dich, ob ein Refresh, neues Bild, neue Formulierung, noch mehr rausholen könnte.

8. Fehler: Ich habe meine Analytics nie geöffnet

Ehrlich gesagt hatte ich fast Angst davor, weil ich befĂĽrchtet habe, dass die Zahlen mich entmutigen. Am Ende war das Gegenteil der Fall: Ohne die Zahlen habe ich blind weitergearbeitet, ohne zu wissen, was ĂĽberhaupt funktioniert.

Was stattdessen hilft: Schau dir regelmässig an, welche Pins die meisten Klicks und Saves bekommen, und mach bewusst mehr von genau dem, statt aus dem Bauch heraus weiterzumachen.

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So kann eine Impressionen-Kurve ĂĽber ein paar Wochen aussehen, mit Auf und Ab, aber insgesamt klar steigend.

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9. Fehler: Ich habe auf schnelle Ergebnisse gehofft

Nach zwei Wochen ohne sichtbaren Erfolg wollte ich fast aufgeben. Das war mit der grösste Fehler überhaupt, weil Pinterest genau anders funktioniert als Instagram: langsamer Start, aber Pins, die Monate später noch gefunden werden.

Was stattdessen hilft: Rechne von Anfang an mit einem Anlauf von mehreren Monaten, nicht Tagen. Was du heute erstellst, kann dir noch in einem Jahr Besucher bringen, wenn du am Ball bleibst.

Wie dein erster Monat realistisch aussieht

Damit dich die Stille am Anfang nicht entmutigt, hier grob, was dich erwartet, Woche fĂĽr Woche:

Woche 1: Profil und Grundlagen einrichten, keine Ergebnisse erwarten, nur die Basis legen.
Woche 2 und 3: Erste Pins veröffentlichen, weiterhin ruhig, wenig Bewegung in den Zahlen.
Woche 4: Erste kleine Signale, ein paar Impressionen, vereinzelte Saves, vielleicht ein erster Klick.

đź’ˇ Was du im ersten Monat komplett ignorieren solltest

Deine Follower-Zahl, sie sagt auf einer Suchmaschine wie Pinterest fast nichts aus. Die täglichen Schwankungen bei den Impressionen, das ist in dieser frühen Phase reines Grundrauschen. Den Impuls, nach zwei ruhigen Wochen die ganze Strategie über den Haufen zu werfen. Und fortgeschrittene Themen wie Werbeanzeigen oder komplexe Funnel-Strukturen, die lohnen sich erst, wenn die Grundlagen zur Routine geworden sind.

Der eigentliche Erfolg im ersten Monat ist nicht Traffic, es ist ein sauber eingerichtetes Profil, eine Handvoll gut auffindbarer Pins, und eine Routine, die du auch im zweiten und dritten Monat durchhältst. Das sind die Dinge, die wirklich in deiner Hand liegen, die Zahlen dagegen nicht.

Der eigentliche Effekt kommt meistens erst in Monat zwei und drei, wenn die ersten Pins reifen und sich neue darauf stapeln. Wer Pinterest nach dem ersten Monat beurteilt, beurteilt einen Garten nach der ersten Woche.

Und noch ein Gedanke, der mir am Anfang gefehlt hat: Regelmässigkeit schlägt Intensität. Lieber jede Woche eine Handvoll frischer Pins als einmal ein ganzes Wochenende durchpinnen und danach drei Wochen Pause. Das eine baut eine Gewohnheit auf, die du durchhältst. Das andere führt fast immer zu Burnout und Stillstand.

10. Fehler: Ich habe fĂĽr jede Jahreszeit erst im letzten Moment Pins erstellt

Ich habe Weihnachts-Content im Dezember gepinnt. Zu spät, denn auf Pinterest planen Menschen weit im Voraus, und Pinterest selbst zeigt saisonale Inhalte oft schon Monate vorher aus.

Was stattdessen hilft: Denk zwei bis drei Monate voraus. Sommerreise-Content im FrĂĽhling erstellen, nicht erst, wenn die Ferien schon angefangen haben.

Pins auf Pinterest- saisonale Pins Weihnachten

Selbst mitten im Sommer sind Weihnachts-Pins auf Pinterest schon stark vertreten. Genau das meine ich mit Vorausdenken.

11. Fehler: Ich habe versucht, alles manuell zu machen

Neben einem 80-Prozent-Job war das schlicht nicht durchzuhalten. Jeden Tag von Hand pinnen, das kostet Zeit, die ich nach der Arbeit einfach nicht hatte.

Was stattdessen hilft: Eine feste Zeit pro Woche einplanen, in der du im Voraus vorbereitest, statt jeden Tag neu zu improvisieren. Das war fĂĽr mich der Punkt, an dem sich Pinterest endlich wie etwas angefĂĽhlt hat, das fĂĽr mich arbeitet, statt umgekehrt.

12. Fehler: Ich habe gedacht, ich brauche erst ein perfektes System, bevor ich anfange

Der grösste Bremsklotz von allen. Ich habe wochenlang gelesen, geplant, mir Notizen gemacht, bevor ich den ersten Pin überhaupt online gestellt habe.

Was stattdessen hilft: Fang mit dem an, was du schon weisst, auch wenn es unperfekt ist. Das System wird sich schärfen, während du dranbleibst, nicht davor.


Deine Roadmap fĂĽr den Einstieg

Du musst nicht alle 12 Punkte gleichzeitig angehen. Wenn ich heute nochmal bei null anfangen wĂĽrde, wĂĽrde ich das hier in dieser Reihenfolge tun:

Schritt 1: Thema und Suchbegriffe klären. Bevor du auch nur einen Pin gestaltest, tippe dein Thema in die Pinterest-Suche und schau dir an, welche Begriffe vorgeschlagen werden.

Schritt 2: Profil und Website claimen. Fünf Minuten Aufwand, danach läuft Rich Pins automatisch mit.

Schritt 3: Eine Anlaufstelle nach dem Klick schaffen. Egal ob Blogartikel, Freebie-Landingpage oder Newsletter-Anmeldung, dein Pin braucht ein Ziel.

Schritt 4: Feste Zeit pro Woche einplanen. Lieber eine Stunde am Wochenende, in der du fĂĽr die ganze Woche vorbereitest.

Schritt 5: Geduld einplanen und Analytics im Blick behalten. Rechne mit mehreren Monaten Anlaufzeit, aber schau dir regelmässig an, was funktioniert.

Das ist kein Sprint. Aber genau das macht Pinterest so wertvoll neben einem Job: Du baust in kleinen Etappen etwas auf, das dir noch lange danach etwas zurĂĽckgibt.

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Häufige Fragen zu Pinterest für Anfänger

Wie lange dauert es, bis Pinterest wirklich Traffic bringt?

Bei mir hat es mehrere Monate gedauert, bis sich spürbar etwas bewegt hat. Das liegt daran, dass Pinterest neue Profile und neue Pins erst einordnen muss, bevor sie grösser ausgespielt werden. Wer nach zwei, drei Wochen aufgibt, sieht meistens nie, wie gut es eigentlich hätte laufen können.

Muss ich täglich pinnen, damit es funktioniert?

Jein, aber regelmässig. Ein fester wöchentlicher Rhythmus, den du durchhältst, bringt mehr als tägliches Pinnen in Motivationsschüben, das nach zwei Wochen wieder abbricht. Viele automatisieren dafür zwei bis drei Pins pro Tag, dann läuft es im Hintergrund mit, ohne dass du jeden Tag selbst aktiv werden musst.

Brauche ich einen eigenen Blog, um mit Pinterest Geld zu verdienen?

Zwingend notwendig ist er nicht, aber er hilft enorm. Ohne eine Anlaufstelle nach dem Klick, sei es ein Blogartikel, eine Freebie-Seite oder eine Produktseite, verpufft ein Grossteil der Arbeit, die in die Pins gesteckt wurde.

Ist Pinterest auch ohne eigenes Produkt sinnvoll?

Ja. Ich habe selbst mit Affiliate-Empfehlungen angefangen, also mit Produkten, die andere entwickelt haben und fĂĽr die ich eine Provision bekomme, wenn darĂĽber gekauft wird. Das ist ein guter Einstieg, um ĂĽberhaupt erstmal zu verstehen, ob ein Thema auf Pinterest gefragt ist.

Muss ich mein Gesicht zeigen, damit Pinterest funktioniert?

Nein. Das war fĂĽr mich sogar der Hauptgrund, von Instagram auf Pinterest zu wechseln. Pins bestehen aus Bild und Text, dein Blog aus Artikeln. Beides funktioniert komplett ohne Kamera.

Bringt mir ein Einsteiger-Kurs noch was, wenn ich schon ein bisschen Ahnung habe?

Wenn du schon weisst, wie man ein Business-Konto einrichtet oder ein Board anlegt, ĂĽberspringst du diese Teile einfach. Der Wert liegt eher in der Reihenfolge und darin, blinde Flecken zu entdecken, also genau die Basics, die man selbst am ehesten ĂĽberspringt.

Ist 59 € für einen 7-Tage-Kurs nicht viel?

Verglichen mit den Wochen oder Monaten, die man sonst durch Ausprobieren und Fehlersuche verliert, ist es überschaubar. Ob sich der Preis für dich lohnt, hängt davon ab, wie viel dir die eingesparte Zeit und ein klarer Fahrplan wert sind.


Was ich daraus mitgenommen habe

Keiner dieser Fehler war der eine grosse Fehler, der alles ausgebremst hat. Es war die Summe: ein bisschen Instagram-Denken hier, ein bisschen Ungeduld da, dazu ein Profil, das nicht fĂĽr mich gearbeitet hat.

Seit ich das StĂĽck fĂĽr StĂĽck korrigiert habe, ist Pinterest fĂĽr mich das geworden, was ich mir am Anfang erhofft hatte: ein Kanal, der auch dann noch Besucher bringt, wenn ich gerade reise statt am Handy zu sitzen.

Wenn du bei null anfängst oder das Gefühl hast, gerade in ein paar dieser Fehler reinzulaufen, findest du in meinem kostenlosen Guide den Einstieg, den ich mir am Anfang gewünscht hätte.

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Sandy | shetravelsmore.de

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